Zypern

Sehenswürdigkeiten

Mahnmal zum osmanischen Völkermord an den Armeniern
Die Strandpromenade Phinikoudes
Das Archäologische Museum am Kalogreon-Platz.
Das Armenische Völkermorddenkmal an der Uferpromenade
Das Pierides-Museum mit einer Privatsammlung zyprischer Antiken.
Das türkische Kastell wurde 1625 auf den Mauern eines venezianischen Vorgängerbaus errichtet und diente in den ersten Jahren der britischen Herrschaft als Gefängnis.
Die Agios-Lazaros-Kirche ist eine prächtige Kirche, erbaut von Kaiser Leo VI. im neunten Jahrhundert. Acht Tage vor Ostern wird die Ikone des heiligen Lazarus, eines Bischofs von Kition, in einer Prozession durch die Straßen Larnacas getragen.
Die Überreste der Zyklopenmauern und ein Komplex von fünf Tempeln.
Das gesunkene Wrack der Zenobia im Hafen.
Die Moschee Hala Sultan Tekke liegt südlich der Stadt am Salzsee.
Der Aquädukt aus türkischer Zeit (erbaut 1746-50, bis 1963 in Betrieb).

Aquädukt in Larnaka, erbaut 1746 bis 1750
Die byzantinische Kirche Panagia Aggeloktisti südlich der Stadt mit einem Mosaik aus dem 6. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten

Burg von Limassol (beherbergt das Mittelaltermuseum)

Kathedrale Agia Napa
Museen
Archäologisches Museum Limassol
Kolossi, Hochburg erbaut 1210
Das Völkerkundemuseum zeigt zypriotisches Kunsthandwerk, zypriotische Trachten und Haushaltsgegenstände
Kastell und Mittelalterliches Museum: Das Kastell von Limassol wurde im 13. Jahrhundert auf Resten einer Befestigungsanlage errichtet. Es diente als Befestigung, Militärhauptquartier und Gefängnis. 1191 heiratete Richard Löwenherz hier Berengaria von Navarra. Ab 1291 war die Stadt im Besitz der Johanniter. Heute befindet sich im Kastell ein Museum, das mittelalterliche Fundstücke ausstellt und chronologisch an das Archäologische Museum anschließt. Die Burg, die teilweise wiederaufgebaut wurde, präsentiert sich heute so, wie sie unter osmanischer Herrschaft war.
Kirchen
Panagia Karmiotissa, gotische Klosterkirche aus dem 14. Jahrhundert
Kathedrale Agia Napa
Tourismus
Limassol ist ein recht stark frequentierter Badeort mit zahlreichen großen Vier-Sterne-Hotels zumeist entlang der Strandpromenade. Weniger stark besuchte Strände finden sich etwas außerhalb auf der Halbinsel Akrotiri bei der britischen Militärbasis Akrotiri.

Sehenswürdigkeiten im Süden der Stadt

Absperrungen an der Grünen Linie zwischen Nord- und Südteil der Stadt
Das Befreiungsdenkmal auf der Podokataro-Bastion wurde kurz nach der Befreiung von der britischen Kolonialherrschaft 1960 aufgestellt.
Die 1872 noch unter osmanischer Herrschaft errichtete Faneromeni-Kirche ist die wohl größte Kirche Nikosias.
Die Johannes-Kathedrale wurde 1662 erbaut und im 18. Jahrhundert zur Kathedrale erhoben.
Die Omeriye-Moschee, aus der im 14. Jahrhundert erbauten gotischen Klosterkirche St. Maria der Augustiner-Eremiten hervorgegangen.
Das Ikonenmuseum ist in einem Seitentrakt des Erzbischöflichen Palastes untergebracht. Das Museum beherbergt mehr als 150 Ikonen und ist eine der weltweit bedeutendsten Ikonensammlungen.
Museum des Nationalen Kampfes
Das Zypernmuseum (Archäologisches Museum) liegt südwestlich knapp außerhalb der Altstadt. Es ist das bedeutendste archäologische Museum der Insel und vermittelt mit Fundstücken von der Jungsteinzeit bis zur byzantinischen Epoche ein geschlossenes Bild der Kulturgeschichte Zyperns.
Das Haus des Kornessios ist eine Stadtvilla aus dem 18. Jahrhundert, das als Museum den Lebensstil der Oberschicht der damaligen Zeit präsentiert.
Das Armenische Völkermordmonument Nikosia, eine Gedenkstätte zum Völkermord an den Armeniern ab 1915 im Osmanischen Reich
Das Cyprus Classic Motorcycle Museum in der Altstadt dokumentiert die Geschichte des Zweirades auf der Insel.

  • Famagustadie tote Stadt

Sehenswürdigkeiten

Makronissos Gräber
In Strandnähe beim Makronissos Strand finden sich in die Felsen eingeschlagen die Makronissos Gräber, ein Friedhof aus hellenistischer und römischer Zeit. Die Grabkammern sind leer.

Kloster
Aus dem Mittelalter, genauer aus der Zeit der venezianischen Kreuzfahrer, hat sich ein Kloster in gotischem Stil erhalten, das sich im Ortskern befindet. Heute dient es als orthodoxes Begegnungszentrum, kann aber besichtigt werden.

Marienkirche
Unterhalb des Klosters ist die moderne Kirche von Ayia Napa gelegen, die aber im Innern ganz in traditionellen Stil der orthodoxen Kirche gestaltet ist und daher für Kulturinteressierte sehr interessant ist.

Thalassa Museum
Das kleine Thalassa Museum beinhaltet höchst interessante und aussagekräftige Exponate zum Meer und zur antiken Seefahrt. Bemerkenswert ist der lebensgroße Nachbau eines altgriechischen Handelsschiffes, der Kyrenia II, der auf Basis eines Schiffwracks entstand.

Besiedlung und Frühgeschichte

Palästra von Salamis

Die Festung Kyrenia
Die erste ständige Besiedlung Zyperns erfolgte in der Jungsteinzeit. In Aetokremnos wurden zwar epipaläolithische Befunde ausgegraben, eine länger andauernde Besiedlung ist jedoch nicht belegt. Die neolithische Besiedlung erfolgte im 9. Jahrtausend v. Chr. von Syrien aus. Das bekannteste Dorf der Jungsteinzeit ist Khirokitia bei Kalavasos, weitere Fundorte aus dem präkeramischen Neolithikum (PPNB) sind Ais Yiorkis, Kastros, Lapta, Petra tou Limniti, Shillourokambos und Tenta.

Seit der Bronzezeit belieferte Zypern das östliche Mittelmeer mit Kupfer. In der ausgehenden Bronzezeit entstanden auf Zypern Handelsstädte wie Enkomi, die in engem Kontakt mit der Levante standen. Den Hethitern und Ugarit war Zypern (oder ein Teil der Insel) als Alašija bekannt.

Um 1200 v. Chr. kam die Insel unter mykenischen Einfluss. Lokal wurde Keramik hergestellt, die mykenische Vorbilder umsetzt, diese fand weiter Verbreitung in der Levante. Danach war Zypern Teil der assyrischen, ägyptischen und persischen Einflusssphäre. Das Königreich Salamis errang nach und nach die Vorherrschaft über die Insel.

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