Schweiz

Die Schweizer verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, starke Volksrechte, Neutralität), der Geographie, der Kleinheit und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden.

Der Legende nach wurde die Eidgenossenschaft am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat wurde mit der Bundesverfassung 1848 geschaffen. Sie gliedert sich seit 1978 in 26 Kantone.

Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7,4 Millionen Menschen.

Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Mitglied der UNO (seit 2002), der EFTA, des Europarats, der WTO (seit 1959), nicht aber der Europäischen Union.

Bern ist die Bundesstadt der Schweiz, die Hauptstadt des Kantons Bern und der Hauptort des Amtsbezirks Bern. Bern ist Sitz des Weltpostvereins. Die Stadt Bern liegt im schweizerischen Mittelland, an der Aare. Die Altstadt liegt in einer Schleife des Flusses, dem sogenannten Aareknie. Um die Altstadt herum breitet sich Bern in einem Radius von mittlerweile bis zu zwölf Kilometern in alle vier Himmelsrichtungen aus. Im Norden stossen die Quartiere Breitenrain und Lorraine ans Zentrum, im Osten die Schosshalde und im Süden das Kirchenfeld. Diese sind über Hochbrücken (Lorrainebrücke, Kornhausbrücke, Nydeggbrücke, Kirchenfeldbrücke, Monbijoubrücke) erreichbar. Im Westen grenzen die Quartiere Bümpliz und Bethlehem an das Zentrum.

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